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KIEL - STARTHILFE KIEL - WERKSTATT FüR MENSCHEN MIT PSYCHISCHER BEHINDERUNG


Goethe, Roland und die Starthilfe Kiel - Sommerfest 2015 am 9. Juli
„Walle! Walle manche Strecke, dass, zum Zwecke, Wasser fließe, und mit reichem, vollem Schwalle zu dem Bade sich ergieße“, so Goethe. Es mag am magischen Motto „Hokuspokus“ gelegen haben - das diesjährige Sommerfest der Starthilfe Kiel blieb vom Wasser verschont. Zumeist. Zauberers „Glocke der Langeweile“ klingelte in Kiel jedenfalls nicht.

Bühne frei für „Hokuspokus“! Wochenlang hatte das Organisationsteam bestehend aus Wiebke Deutschbein, Rebecca Brammer, Sabine Stresow, Ursel Freels, Gabriele Königsberger, Jörg Greve und Matthias Fritzler im stillen Kämmerlein an den richtigen Zutaten für ihr Sommerfest-Gebräu auf dem Gelände der Landesgeschäftsstelle gewerkelt. Magische Gedichte sollten mit dabei sein, magische Figuren und natürlich - magische Momente.
Fragen wir das Publikum: Sarah, die während der Show von Zauberer Roland freiwillig unfreiwillig in die Magie des Moments eingebunden wurde und zauberhafte Komplimente bekam - „dies ist die einzige Karte im Universum, auf der Dein Name steht, die ist jetzt genau so einzigartig wie Du es bist“, so der Lübecker - war begeistert: „Toll!“ Und Sandra Schmidt - sie assistierte bei einem Trick mit Clownsnasen - meinte lachend: „Ich glaube, wir hatten es mit Magie zu tun!“ Oder wie Michael Rusche es formulierte: „Der Zauberer hat es geschafft, uns alle in seinen Bann zu ziehen.“

Die Show von Zauberer Roland war zwar zentrales, aber beileibe nicht einzig magisches Element des Sommerfestes. Mehrmals wurde eine Verfilmung des Eingangs zitierten Gedichtes „Der Zauberlehrling“ von Johann Wolfgang Goethe gezeigt. Im Innenhof konnte - ohne Magie, aber mit viel Physik - aus einfachen Latten die „Leonardo-da-Vinci-Brücke“ gebaut werden. Selbsttragend und Kinderrad erprobt. An mehreren Stationen optische Täuschungen beobachtet und kleine Kunstwerke erstellt werden. Und während über den Innenhof die Seifenblasen tanzten, machten in den Seminarräumen viele Besucher des Festes ihrer Musikalität Luft: Zu Gitarre und Chickenshakes, kleinen rasselnden Rhythmusinstrumenten, wurde gesungen. „Puff, The Magic Dragon“, zum Beispiel.
Und, wie war’s? Fragen wir wiederum das Publikum. „Tolles Ambiente, gute Stimmung und alles in allem in schönes Fest“, so das Fazit von Philipp Schulze-Seegert. „Unvermutet genial und überwältigend“, war die Einschätzung von Grischa-Levin Lunow. Nicht zu vergessen: Das tolle Essen!
Und die Glocke der Langeweile? Die hat der Zauberer wieder mitgenommen. Funktionierte mit Kielern offenbar nicht: Immer wenn er sie klingeln ließ, klingelte sie. Immer wenn ein Kieler klingeln sollte, blieb sie stumm.
HOKUSPOKUS!

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